Home
Bayerischer Gärtnerei-Verband e.V.
Sigmund-Riefler-Bogen 4
81829 München
Tel.:
Fax:
Email:
089 / 178 67 -0
089 / 178 67 -99
info@bgv-muenchen.de
 
Am 13. Mai ist Muttertag!
 
Die Wunschliste zum Muttertag:

Füße hoch und endlich einmal nichts tun


Am 9. Mai ist Muttertag – ob man ihn nun feiern will oder nicht, als Familientradition liebt oder fürchtet, das bleibt jedem selbst überlassen. Gründe, der Mutter zu danken und sie zu verwöhnen, gibt es genug, nicht nur an diesem speziellen Tag. Doch dafür fehlt oft das Bewusstsein oder wie es so häufig mit guten Vorsätzen ist: Schnell gefasst und leicht vergessen. Kommerz hin oder her, das feste Datum eines Muttertags hat auch sein Gutes: Setzt er doch ein bewusstes Signal, einmal über alles nachzudenken, was man als großes oder kleines Kind gedankenlos für selbstverständlich hält: mütterliche Zuneigung und Fürsorge. Einmal ist immerhin besser als keinmal: Ein Verwöhnprogramm, das von Herzen kommt, wird keine Mutter ablehnen. Und wer weiß, vielleicht bleibt es ja nicht nur bei diesem einen Tag?



Die Mutter aller Muttertage



Die Idee zu einem regelmäßigen Muttertag stammt aus den USA. Die Amerikanerin Ann Jarvis rief 1905 nach dem Tod ihrer Mutter zu einem jährlichen Gedenktag auf, an dem besonders „an die aufopfernde Fürsorge“ der Mütter erinnert werden sollte. Mit ihrer Kampagne war Anna Jarvis erfolgreicher als die amerikanischen Frauenrechtlerinnen, die sich für den Internationalen Frauentag stark machten. Das politische Establishment nahm die Ehrung der Mutterschaft gerne auf und erteilte der traditionellen Rollenverteilung der Geschlechter seinen wohlwollenden männlichen Segen: Am 8. Mai 1914 wurde mit der ‚Mother’s Day Bill’ der zweite Sonntag im Mai vom US-Kongress zum offiziellen Staatsfeiertag erklärt. In Deutschland wurde der Muttertag erstmals 1923 in bürgerlichen Gesellschaftskreisen gefeiert. Erst die Nationalsozialisten führten ihn nach 1933 – propagandistisch ideologisiert – als offiziellen Gedenktag in Deutschland ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst abgeschafft, feierte der Muttertag 1949 im ehemaligen West-Deutschland sein Comeback. In der DDR wurde er im öffentlichen Bewusstsein durch den Internationalen Frauentag „ersetzt“. Auch wenn sich in den letzten Jahren, u.a. bedingt durch die Frauenbewegung der Siebziger Jahre und einige Gesetzesänderungen, die Rolle der Frau in der Gesellschaft änderte, so hat der Muttertag doch wenig von seiner Popularität eingebüßt.



Liebe geht durch die Blume



Gut, dass heutzutage das klassische Frauenbild nicht mehr im Vordergrund stehen muss, wenn Muttertag gefeiert wird. Ohne diesen ideologischen Ballast kann der Muttertag einfach ein Frühlingssonntag sein, an dem sich die Familie trifft und einfach einmal die Rollen tauscht: Nix futtern wie bei Muttern, allen schmeckt’s und wer macht den Abwasch? Heute ist der Rest der Familie gefragt, auf Mutter wartet nicht die nächste Aufgabe, sondern endlich einmal der Liegestuhl. Ein kleines Mitbringsel gefällig? Wie wäre es mit Blumen? Auch die emanzipierteste Mutter freut sich über einen bunten Blumenstrauß oder eine blühende Topfpflanze für Balkon oder Terrasse. Ob nun als Muttertagsstrauß oder frühlingshaftes Mitbringsel, Blumen sagen mehr als viele Worte und sind ein wunderbares Zeichen, um Liebe und Zuneigung auszudrücken. Blumen sind kein Geschenk von der Stange, sondern können individuell je nach Persönlichkeit der beschenkten Person ausgewählt werden. Der Klassiker ist natürlich ein Strauß roter Rosen, der schon von weitem sagt „Ich liebe Dich“. Ist Mutter eine absolute Frohnatur? Wie wäre es mit einem Arm voll bunter Tulpen? Doch auch ein fröhlicher Mix aus Islandmohn, Ranunkeln und Anemonen macht gute Laune. Wer es zart-romantisch mag, wird Blumen in sanften Pastelltönen bevorzugen: Kleine Rosen, Vergissmeinnicht, Margeriten, Schneeball oder Hortensien erfreuen in diesem Fall das Mutterherz. Ob Ton-in-Ton-Kombinationen, Blumen in allen Regenbogenfarben oder eine elegante Orchidee als Einzelstück zum Mitbringen, Hauptsache, die damit verbundenen Wünsche kommen von ganzem Herzen. Denn das ist eigentlich das, worum es geht, am besten nicht nur einmal im Jahr, sondern täglich!





CMA